Unterkünfte
Eine ausführliche Übersicht unserer Zeltstellen ist unten aufgelistet.
Startet man rechtzeitig (eine Stunde vorher) mit der Suche nach einer Campingstelle sollte es kein Problem sein etwas gutes zu finden. Meist hatten wir Glüc. In den Fällen wo dies nicht der Fall war hatten wir meistens keine Zeit länger zu suchen, da der Sonnenuntergang näher rückjte. In der Nähe von großeren Städten sieht es dagegen schwieriger aus, aber die hatten wir sowieso gemieden. Es gab auch keinen Streß mit den Sarden. Zwar ist wildes zelten nicht erlaubt aber scheinbar stört es keinen. So hatten wir auch keine Erfahrung mit Jugendherbergen oder Pensionen machen müssen.
unser Wetter
Wir hatten echtes Glück. Nur in zwei Nächten hatte es geregnet (obwohl 5 Regentage üblich sind). Mit Wind hatten wir nur lokal zu kämpfen und diesem waren wir auch nicht länger als eine Stunde am Stück ausgesetzt. Leider war der Himmel oft milchig weiß abewr trotzdem war es angenehm warm. Mit 25°C hatten wir meistens genau das richtige Tourenwetter.
Fahrrad&Technik
Auch auf dieser Tour hatten wir nur einen Platten (wieder einmal bei Conrad). Weitere Schäden hatten wir nicht und so war es also nicht notwendig einen Fahrradladen aufzusuchen. Andere Reiseradler berichteten aber von einem guten Angebot in den größeren Städten.
Tierwelt
Hunde und Ziegen sahen wir am meisten. Besonders die Hunde nervten und nicht selten mussten wir vOllgas geben um den Kläffern davon zu fahren.
(beste) Reisezeit
Wie Abbildung 1 zeigt, konzentrieren sich die Niederschläge auf den Winter und das Frühjahr. Die Temperaturen steigen ab Juni deutlich an. In den Sommermonaten ist es dagegen schon zu heiß zum radeln. Zudem sind dann weite Inselteile relativ trocken und mit Touristen überfüllt (auch wenn nicht ganz so stark wie auf den anderen Mittelmeerinseln).
In unserem Reisezeitraum (Ende März bis Anfang April) hatten wir nur in zwei Nächten etwas Regen. Laut Statistik hatten wir also Glück. Will man höhere Sicherheit für ein gutes Wetter würde daher empfehlen zwischen Ende April bis Ende Mai nach Sardinien zu fahren.

Straßenverhältnisse
Die Straßen waren gut ausgebaut und es gab nur wenige Schlaglöcher. Größere Baustellen konnten wir auch an einer Hand abzählen. Selbst im Gebirge waren die Straßen in sehr gutem Zustand. Off - Rpad - Efahrungen kann man aber trotzdem sammeln wenn man die weiß gezeichneten Wege auf den Karten verfolgt. Die mittelgroßen bis größeren sind durchweg Asphaltiert.
Der Verkehr konzentriert sich in den großen Städten und auf den roten Zubringerstraßen. Hier war die Fahrt etwas nervig aber meistens konnten wir schnell auf eine kleinere Umgehungstraße ausweichen. Alles in allem waren die Straßen zum Großteil sehr angenehm zu fahren.
Menschen
Die Sarden sind sehr nett. Wir wurden vielfach angesprochen nur leider scheiterete eine größere Konversation an unserem fehlenden Italienisch (Englisch wird so gut wie agr nicht gesprochen). Zum Ostersonntag bekamen wir Orangen geschenkt. Ein Rennradler zeigte uns den besten Weg um eine Brückensperrung und auf dem Weg zum Pass von s`Arcu de Tascussi wurden wir die ganze Steigung lang angefeuert. GRAZIE!
Landschaft
Die Natur auf Sardinien ist noch weitgehend intakt, die Landschaft abwechslungsreich, und die Fauna und Flora einzigartig. Die Strände von Sardinien gehören zu den schönsten der Welt. Weite naturbelassene weisse Strände wechseln sich ab mit felsigen, einsamen Buchten. Bizarre Granitformationen, Höhlen, Berge und Wälder sind umgeben von kilometerlangen Sandstränden und smaragdfarbenem Meer mit kristallklarem Wasser. Im Inneren der Insel dehnen sich grandiose Gebirgslandschaften aus. Und überall, soweit das Auge reicht, immergrüne Macchiasträucher. Besonders in der Nebensaison sind die Vorteile einer Privatbucht zu genießen.