Tag 16: 03.04.2005: mit einer Zwangspause zurück nach Hause

6:45 Uhr Blick auf Alghero und die Küste

Heute früh wurden wir 5:45 Uhr vom Wecker geweckt, denn unser Flieger startete bereits 9 Uhr. In dieser Nacht war der Papst gestorben, wie wir unserm Weltempfänger – Radio entnahmen. Wir hatten 6:50 Uhr alles abgebaut und fuhren mit den ersten Sonnenstrahlen vorbei an Fertlia zum neun Kilometer entfernt liegenden Flughafen. Mit etwas Wehmut radelten wir diese letzten Kilometer denn nun hieß es, erst einmal Abschied zu nehmen vom schönen Wetter und dem zeitlosen Leben auf dem Rad. Um uns aufzubauen, planten wir ein neues Ziel: wobei uns die Idee mit Neuseeland ganz gut gefiel ... Am Flughafen angekommen, kauften wir noch einige Getränke und gaben dann unsere Räder (ungesichert und ohne jegliche Umbauten) ab. so früh wie nie: Zeltabbau 7:00 Uhr

Conrad auf dem letzten Kilometer
Mäfju am check in

Von den Gepäckstücken durfte jeder nur drei abgeben. Wir hatten jedoch sieben, sodass Mäfju die Heringe aus seiner Zelttasche raus nahm und dieses dann als Handgepäck mit nahm. Der Flug verlief reibungslos und in Frankfurt Hahn bekamen wir das Gepäck und die Räder in unversehrten Zustand zurück. Fazit: man kann seine Räder ungesichert mit einem gewissen Restrisiko transportieren lassen.

Blick auf die Alpen

zwei Verrückte im Flieger
Mäfju sichert unsere Räder für die Fahrt nach Jena

In Hahn war tolles Wetter, nur leider war es nicht ganz so warm wie auf Sardinien. Wir montierten die Räder auf Mäfjus Auto, verstauten das Gepäck und wollten los fahren. Als Mäfju aber den Zündschlüssel rum drehte, passierte nichts. Auch beim zweiten und dritten Anlassen tat sich nichts. Wir wußten relativ schnell, dass die Batterie leer sein musste. Zum Anschieben und starten hatten wir ein Ehepaar aus Hessen (die sich gerade den Flugplatz anschauten) um Hilfe. Dabei bemerkten wir, dass auch die Bremse etwas eingerostet war. Im Teamwork schoben wir das Auto an, doch auch so tat sich nichts. Der nette Hesse gab uns aber noch die Nummer von ADAC, wo Mäfjus Mutter Mitglied war. Wir gaben unsere Position durch und in weniger als einer Stunde kam ein Service-Mann und brachte den Motor zum Laufen. Mittlerweile hatten wir unseren Fehler bemerkt ... wir hatten die Lampe im Auto nach unserer überstürzten Abfahrt zum Einchecken brennen lassen. Nachdem der Motor gestartet war, konnten wir den Parkplatz nach der Bezahlung von 50 Euro Parkplatzgebühren (je Woche 25 Euro) verlassen. Nun waren es nur noch fünf Stunden zurück nach Jena. Ich las Mäfju einige Zeit aus Charles Bukowskis Buch „Hollywood“ vor, bis meine Stimme zu krächzen begann. Dann hörten wir Musik und unterhielten uns u.a. über den Ausbau unserer Website. Nach einem kurzen Zwischenstopp bei Mäfjus Wohnung in Eisenach kamen wir ohne weitere Zwischenfälle am frühen Abend gut in Jena an.


der ADAC lädt die Batterie auf
geschafft - wieder zurück in Jena

Statistik zum 16ten Tag

leicht bewölkt war es
Vormittag
leicht bewölkt war es
Nachmittag

Tageskilometer
9,15 km
Gesamtkilometer
1236,78 km
Höhenmeter (gesamt)
35 (11953)
Durchschnittsgeschwindigkeit
21,45 km/h
reine Fahrzeit
0:35:12 h
Start
7:20 Uhr
Ziel
7:55 Uhr
TopSpeed
32,1 km/h
Temperatur
9 - 22 °C
Übernachtung
wieder in Jena
Stärkungen (Conrad)
Kinderiegel
Trinken (Conrad)
1,0 Liter Wasser
Ausgaben
2 Euro für Wasser


Tag 15 / Statistik



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